Was passiert wenn das gestohlene Smartphone im Besitz des Diebes ist.

Den Diebstahl des eigenen Smartphones empfinden heutzutage die meisten Menschen wie eine mittlere Katastrophe. Die Vorstellung das plötzlich eine fremde Person Zugriff auf die Vielzahl der gespeicherten persönlichen Daten, Kontakte, Nachrichten, Fotos, Videos sowie genutzten Dienste hat, ist mehr als beunruhigend. Zudem stelle sich ebenfalls die Frage was diese Person wohl mit diesen Daten anstellt oder tun könnte.

Aufgrund eigener leidvoller Erfahrung des Diebstahls seines Smartphones hat der Student van der Meer ein Experiment veranstaltet. Van der Meer hat ein weiteres Smartphone speziell präpariert mit dementsprechender Software in Form von Apps sowie besonderen Services, welche ihm auch nach dem Diebstahl Zugriff auf sein gestohlenes Smartphone gewährten. Der Student hat dieses Smartphone sich dann absichtlich stehlen lassen. Mit dem weiterhin bestehenden Zugriff auf das Gerät war es ihm möglich, in Form von Lokalisierung des Handys zum Beispiel, ein Bewegungsprofil des Diebes zu erstellen. Auch war es ihm möglich Screenshots zu tätigen sowie Fotos über die Kamera anzufertigen und über das Mikro teilweise auch Gespräche mitzuverfolgen. Ebenfalls hatte er Zugriff auf die Nachrichten welche der Dieb verschickt hat und er wiederum lesen konnte.

Mit Hilfe dieser Daten war es ihm möglich, sich bis zu einem gewissen Grad ein Bild über einen völlig fremden Menschen zu machen. Allerdings stellte er beim ersten „Livekontakt“ fest, daß ein Teil seiner ersten Eindrücke täuschten und sich teilweise ein anderes Bild der Person ergab.

Sein Experiment hat van der Meer in einem Kurzfilm mit dem Titel „Find my Phone“ aufgearbeitet. Der Film regt ebenfalls zum Nachdenken über die Sicherheit des eigenen Smartphones, sowie der Sicherung, gegebenenfalls auch Verschlüsselung, der persönlichen Daten an. Interessant und sehenswert ist dieses Experiment allemal.

Social Media und die Bildergrössen.

Die Bildergrössen der unterschiedlichen Social Media Profile bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+, YouTube, Instagram, Tumblr und Pinterest unterscheiden sich doch recht stark in Bezug auf Headergrafik, Profilbild, Posts sowie in weiteren Bereichen.

Sinnvoll ist es diese Grössen genau zu kennen um im Vorfeld, also bevor die dementsprechenden Bilder zum Einsatz kommen, Fotos, Grafiken, Logos und mehr optimal anzupassen für die bestmögliche Darstellung im jeweiligen Netzwerk.

Eine gute sowie anschlauliche Übersicht über diese unterschiedlichen Bildergrößen bietet die Infografik von makeawebsitehub.com. Der Post von Allfacebook.de, wo ebenfalls diese Infografik veröffentlicht wurde, beinhaltet zusätzlich noch wertvolle Tipps für den Einsatz von Bildern bei Facebook.

Zur vergrößerten Version der Infografik hier klicken.

Snapchat wächst und wächst und wächst, so auch im vergangenen Jahr.

Im Laufe des Jahres 2016 wurden Stimmen laut, welche von einer Stagnation bei der Social Media Plattform Snapchat sprachen. Allerdings hat sich auch sehr viel im vergangenen Jahr getan, so wurde Snapchat Stück für Stück zu einem vollwertigen Messenger à la WhatsApp oder dem Facebook Messenger ausgebaut, somit ist nebst Text, Bild und Video mittlerweile sogar das Telefonieren via Snapchat möglich. Auch sind die Inhalte, sprich Chats, Fotos sowie Videos nicht in allen Fällen nach 24 Stunden verschwunden, in den Chats lassen sich die Inhalte sehr wohl speichern. Auch wurde Snapchat um eine Memory-Funktion ergänzt wo die eigenen Snaps (Foto/Video) oder auch die zusammenhängenden Stories abgespeichert sowie gebackupt werden können.

Dinge die bei den Usern nicht so beliebt waren, wie beispielsweise die eingeführte Funktion das die Stories der einzelnen Nutzer, welchen man folgt und/oder mit denen man welchselseitig befreundet ist, automatisch hintereinander abgespielt werden. Mittlerweile ist es möglich wie vorher nur einzelne Stories zu betrachten oder mehrere selektiv auszuwählen, welche dann hintereinander abgespielt werden.

Nicht zu vergessen das Instagram, welches nun seit einiger Zeit zu Facebook gehört, nach und nach einige der Funktionen selbst implementiert hat, sprich von Snapchat kopiert. Zuerst die Einführung der eigenen Stories, mittlerweile auch mit Ortsangabe sowie Stickern. Inzwischen wurden ebenfalls Fotos/Videos als Direktnachrichten gegen Ende des vergangenen Jahres integriert, welche ebenfalls nur eine „Halbwertzeit“ von 24 Stunden haben. Dieses Kopieren der Funktionen von Snapchat durch Instagram war wiederum auf der Plattform sehr erfolgreich. Was nicht erfolgreich ist, wird bekannterweise auch nicht kopiert. Zudem hat vor wenigen Jahren der Mutterkonzern Facebook vergeblich versucht Snapchat zu übernehmen, das dürfte die ganze Zeit über der Unternehmensführung der sogenannte „Dorn im Auge“ gewesen sein.

Gegen Ende des vergangenen Jahres wurde ebenfalls erstmalig eigene Hardware in Form der Spectacles, einer „Datenbrille“ ähnlich Google Glass, vorgestellt. Die Spectacles scheinen gut bei den glücklichen Besitzern anzukommen wie die Reviews und Posts zeigen.

Die unten stehende Infografik von Delmondo (via SocialTimes) zeigt anschaulich die Entwicklung sowie das Wachstum von Snapchat in 2016 mit besonderem Augenmerk auch auf die Monetarisierungsmöglichkeiten der Plattform durch Werbetreibende:

Snapchat ist in aller Munde aber was ist das eigentlich und wie funktioniert das?

Snapchat LogoAktuell hat Snapchat was die Nutzerzahlen betrifft mit 150 Millionen Nutzern den Kurzennachrichtendienst Twitter mit derzeit 140 Millionen überholt. Wenn man dabei bedenkt das Twitter seit rund 10 Jahren besteht und Snapchat erst seit gut 5 Jahren ist das bemerkenswert. Gerade in den letzten 12 Monaten hat die Nutzerzahl von Snapchat ein exponentielles Wachstum hinter sich gebracht, keine Verlangsamung in Sicht bzw. eine Stagnation oder gar Abflachung der Wachstumskurve. Vor rund 3 Jahren, also erst 2 Jahre nach Gründung von Snapchat, hat Facebook versucht den Dienst zu übernehmen für 3 Milliarden US-Dollar, was von Gründerseite her abgelehnt wurde. Obwohl das Social Network Facebook das größte weltweit ist mit aktuell 1,65 Milliarden Nutzern hat Snapchat erstaunlicherweise was das Betrachten von Videos, sprich in Bezug auf die Videoaufrufe pro Tag, fast gleichgezogen mit den Videoaufrufen bei Facebook nach aktuellem Stand. Somit ist Snapchat das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk (und Messenger) welches zudem primär nur mit Apps für iOS und Android, also mobil genutzt werden kann.

Seit der letzten Woche als Snapchat weiteres frisches Kapital zur Finanzierung einsammeln konnte in Höhe von 1,8 Mrd. US-Dollar wird das Unternehmen jetzt insgesamt mit rund 20 Mrd. US-Dollar bewertet. Wenn man den mit am weistesten verbreiteten Messenger, sprich WhatsApp, welcher erst vor zwei Jahren von Facebook für rund 19 Mrd. US-Dollar gekauft wurde damit vergleicht, wird auch im Bereich der Messenger die Bedeutung von Snapchat ersichtlich. Aber was kann man jetzt eigentlich mit Snapchat machen und wozu ist es nützlich?

Nicht nur diese Frage sondern auch die Tatsache das die Apps für die beiden dominierenden mobilen Betriebssysteme nicht gerade intuitiv, also selbsterklärend sind, zudem sich primär Nutzer ab ca. 25+ damit schwer tun, macht den Einstieg nicht unbedingt leichter. Am einfachsten lässt sich ein leicht verständlicher Zugang in Form eines kurzen Erklärvideos finden welches die Möglichkeiten, Funktionen und Bedienung erläutert:

Das Erklärvideo von Philipp Steuer ist natürlich eine Einführung im Schnelldurchlauf, wer das Ganze gerne etwas ausführlicher hätte dem bietet er sein kostenloses eBook (als PDF) „Snap me if you can“ zum Download an.

Die Schlacht der Internetgiganten und was sie in Echtzeit umsetzen.

Was von den Grössen des Internets umgesetzt wird und ihren Reichtum mehrt ist schier unglaublich, vor allen Dingen auch in welcher Geschwindigkeit. Die interaktive Infografik der „Battle of the Internet Giants“ visualisiert den Cashflow in Echtzeit und den Screenshot der Infografik zeigt die Summen binnen nur einer Minute. Nebst den bekannten Unternehmen wie Apple, Microsoft, Skype, Netflix, Dropbox, Amazon und Google sowie weiteren sieht man in Bezug auf Facebook sowie Yahoo auch noch die Generierung des Geldflusses gesplittet nach Einnahmen via PC/Notebook sowie mobile, also mittels Smartphone oder Tablet. Man kann aus der Infografik bei einigen Unternehmen nicht nur den Umsatz im Sekundentakt ersehen sondern auch was unter dem Strich an Gewinn übrigbleibt.

Battle of the Internet Giants